Ansichten eines Küken

Yes!

„Yes-Törtchen mit Kerze drauf fehlen mir“ heißt eine der vielen tausend Gruppen im Studivz, der wohl größten Plattform für Studenten.
Seit Ende 2003, also knapp 4 Jahre, werden die leckeren Törtchen, die in der Werbung immer zum Geburtstag mit einer kleinen Kerze und dem Slogan „Kleine Torte statt vieler Worte“ drauf verschenkt wurden, nicht mehr produziert. Viele von uns vermissen sie, ich auch, und werden froh sein, zu hören, dass ich gestern bei RATIO einen großen Stapel Yes-Törtchen sah! Die Aufschrift: “Nur für kurze Zeit“
Da fragt sich doch ein Liebhaber: Warum nur für kurze Zeit? Und warum wurde überhaupt je die Produktion eingestellt? War die Konkurrenz von Milka Tender zu groß? Kaum vorstellbar, YES war doch beliebt!
Die Antwort: Wer suchet, der findet(und zwar wirklich schnell); Wikipedia schreibt dazu:
„Untersuchungen des WDR-Fernsehmagazins ServiceZeit vom 5. Januar 1998 konnten in Nestlé Yes Törtchen, Caramel 0,25 Gewichtsprozent Alkohol nachweisen. Ähnliche Mengen fanden sich auch in anderen Süßwaren von Nestlé und Ferrero. Nestlé erklärte seinerzeit dazu, dass „[...] die [...] geringen Mengen an Alkohol mit denen in Lebensmitteln, wie zum Beispiel Fruchtsäfte, Brot, Kefir, vergleichbar sind und ernährungsphysiologisch zu vernachlässigen sind.“
Wer bei Google ein bisschen weitersucht, findet einen richtigen Grund: Nachdem der „Kuchenriegel“ bei Aldi aus den Regalen geworden war, sanken die Verkaufszahlen rapide, und zwar bis zu dem Punkt, dass die Produktion abgebrochen wurde. (http://www.beepworld.de/members86/sonnwendfeuer/yestoertchen.htm)

Hoffen wir, dass Yes einen so guten Absatz macht, dass es wieder dauerhaft auf den Markt kommt, und wir wieder Yes-Törtchen mit Kerzen drauf zum Geburtstag schenken können!
Auch, wenn die Gruppe im Studivz dann ggf. geschlossen wird.
Ich mach mich schon mal auf die Suche nach einer neuen Y-Gruppe…

26.9.07 19:56, kommentieren

„Ihr Studenten macht doch nie etwas!“

....Einen Jura- oder BWL-Studenten, und überhaupt alle Studenten, die in den Semesterferien arbeiten müssen, ob es eine Hausarbeit ist, oder eine Klausur, auf die man sich vorbereiten muss, wird ein solcher Spruch auf die Palme bringen. Das ganze Semester haben wir gearbeitet, haben Klausuren geschrieben, mussten uns teilweise morgens um 8 in die Uni quälen,(eine Option, die dann doch viele Studenten nicht in Anspruch nahmen, ich gehörte da oft dazu), und nach getaner Arbeit möchte man doch gerne einfach irgendwann mal Ferien machen.
Ich kann ohne Gewissensbisse diesen Monat einfach mal nichts für die Uni tun. Und es kommt mir schon sehr seltsam vor. Nachdem ich in diesem Semester 6 Klausuren geschrieben habe (alle bestanden) und eine Hausarbeit, habe ich mir die Ferien schon auch verdient. Aber es ist sehr sehr ungewohnt, auf einmal nichts zu haben, wofür man lernen muss, noch nicht mal ein bisschen. Man sitzt zu hause, vertrödelt den Tag, liest ein bisschen, guckt fern, chattet... Abends sitzt man vllt. mit dem Nachbarn zusammen, trinkt eine Flasche Wein und quatscht. Und dann stellt man fest, dass es tatsächlich immernoch Leute gibt, die arbeiten müssen. Ich war ja schon angepisst von den Leuten, die tatsächlich 3 Monate Semesterferien haben, und ich nur anderthalb (wegen 2 Hausarbeiten), aber wie diese Leute sich fühlen müssen, ist wirklich unschön.
Und dann fällt es ihnen natürlich noch schwerer, sich zu motivieren: Alle anderen haben frei und müssen nichts tun, es ist tolles Wetter, man hat viel größere Lust, irgendwo hin zu gehen, und wenn es nur in die Stadt auf ein Eis ist. Aber auch das wäre mit einem Schlechten Gewissen verbunden, weil man nicht zu Hause oder in der Bib sitzt und lernt.
Um meinen lieben Nachbarn, der mir vor kurzer Zeit mit ein wenig Musik aushalf, als mein PC abgestürzt war, zu motivieren, seine Hausarbeit zu schreiben, habe ich also vorgeschlagen, wenn er binnen einer Woche mit der Hausarbeit fertig werde, so würde ich bei ihm putzen. Tatsächlich hat er es geschafft, putzen sollte ich jedoch nicht, das war ihm dann doch zu seltsam.
Naja, mir soll's rechts sein!
Eine weitere Motivation zum lernen habe ich jedoch nicht gefunden. Aber auch die Klausur am Freitag wird er noch schaffen.
Aber noch mal: Soviel zum Thema Lotterleben der Studenten!

28.8.07 02:22, kommentieren

Das Neue Jahr

So, nun ich auch 2006 zu ende-leider! Es war ein gutes Jahr für mich!
Ich hab mein Abitur gemacht, habe das erste mal in meinem Leben richtig gearbeitet, und eine tolle WM erlebt, und fast wäre mein Land ja Weltmeister geworden... das hab ich zwei mal gesagt in dieser WM, und zweimal sind die Italiener mit ihrer "umfallen-wie-die-Fliegen-Taktik" durchgekommen... Am Ende hab ich geweint. (und ich bin immernoch sauer!)
Und doch hat es ein Gutes: Die ganze Welt hat gesehen, dass Deutschland ein gastfreundliches Land ist, und mein Patriotismus gegenüber Frankreich ist um einiges stärker geworden...
Tja, und schließlich habe ich mein Studium angefangen, und bin in meine erste eigene Wohnung gezogen.
Durch den Beginn meines Studiums habe ich natürlich auch viele neue Leute kennengelernt, was mein Jahr 2006 noch reicher und aufregender gemacht hat.
Viele große Schritte, ein ereignisreiches Jahr...
Und jetzt? same procedure as every year(,james... ): Man hat gute Vorsätze, hält sie einen Monat, wenns hoch kommt, und lebt am ende wieder genauso wie vorher... Wer kennt das nicht! Und natürlich wird das bis nächste woche so gehen, dass man sich andauernd ein frohes neues Jahr wünscht. Auch das geht einem irgendwann auf den ....nerv..
Nun... was wird uns erwarten in diesem neuen Jahr? Ein neuer Präsident der französischen Republik? Astrid Lindgren wird 100 Jahre alt werden. Seit einem Tag ist die EU um 2 Länder reicher.
Ich werde meine erste Hausarbeit schreiben, meine Zwischenprüfungsklausuren schreiben, werde Großcousine werden.. und hoffentlich einige weitere ereignisse..
nun, kein interessanter blog, aber ein nötiger.
In diesem sinne: Frohes neues!

2.1.07 22:59, kommentieren

Je t'aimais, Je t'aime et je t'aimerai

Die Liebe ist so unerklärlich im Leben. Sie kommt, wenn man sie am wenigsten erwartet oder gebrauchen kann, und oft, wenn man sie braucht, sucht man sie vergeblich. Dabei ist sie das, was unser Leben bestimmt. Ohne Liebe kann der Mensch gar nicht überleben, ein Kind, das aufwächst ohne liebe, lediglich mit Befriedigung der Körperlichen Bedürfnisse, wird schnell sterben, weil das größte Bedürfnis nicht gestillt wird.

Liebe ist vielfältig.
Sie kann zwischen verwandten und Freunden bestehen, zwischen Kind und Eltern, zwischen Mann und Frau. Und für jede Person, die man in seinem Leben liebt, existieren andere Gefühle, die sich dennoch alle Liebe nennen. Eine Mutter liebt ihr Kind, weil es ihr entsprungen ist, weil eskeine engere Verbindung zu einem Menschen gibt, als zwischen Mutter und Kind.

Es gibt Pärchen, die lernen sich schon in frühester Jugend kennen, und können später einfach nicht mehr ohneeinander leben, weil sie sonst wie ungegossene Pflanzen eingingen.
Es gibt Menschen, die sich mit anfang 20 ewige liebe versprechen und sich 3 oder 4 jahre später dazu entscheiden, sich nie wieder zu sehen.
Andere entscheiden sich mit anfang 20 für die ehe, und halten sie bis zu ihrem Tode. Doch das wird immer seltener. Ein 60. Hochzeitstag ist eine Rarität sondergleichen heutzutage. 60 Jahre sind ein ganzes Leben. Das ist mehr als das 3fache meines alters, das ist das alter meines vaters,… 60 Jahre erscheinen ewig, zumal die letzten 60 Jahre politisch als auch wirschatflich entscheidende in unserem Leben waren. Wer die letzten 60 jahre zusammen verbracht hat, der kennt sich so gut, wie es sonst niemand tut. Da kennt der partner einen womöglich besser als man sich selbst.
Ich bin stolz auf meine großeltern, dass sie es so lange durchgehalten haben, nicht zuletzt übrigens aufgrund ihres starken glaubens.

Wenn ich mir heute vorstelle mich für ewig zu binden kommt mir die angst. Andere in meinem alter haben bereits jemanden, mit dem sie ihr leben verbringen wollen, aber kann man das so früh überhaupt entscheiden? Sollte man in unserem alter nicht vielleicht eher für den Moment leben?

Wenn man sich wahrer liebe bewusst ist, ist sie schön, und man kann sie genießen. Aber wenn es eine verliebtheit ist, die ja oftmals vorkommt, dann verstrickt sich das ganze schnell in eine komplizierte situation. Ist man schon seit längerem gut befreundet, so hat man angst, dass die freundschaft kaputt gehen könnte, oder leiden könnte, alleine aufgrund eine liebesgeständnisses.
Ist man erst seit kurzem befreundet, hat man angst, wenn es nicht klappt, einen potentiellen guten freund zu verlieren.
Es verlangt einen großen Mut, jemandem gefühle zu beichten, derer man sich zwar sicher ist, aber derer konsequenzen man sich nicht sicher ist. Natürlich hat man da auch immer angst vor der großen enttäuschung, der abfuhr. Sie tut am meisten weh. Von der Person, die, zumindest kurzzeitig, das herz gestohlen hat, zu hören, dass da nichts mehr als nur freundschaft sei, das trifft einen tief, und es sticht.

Und dennoch, trotz der angst vor der enttäuschung, rafft man sich auf.
Und wie Ross Rachel versichert: es ist doch irgendwie immer schön, zu hören, dass sich jemand in einen verliebt hat, nicht wahr?

1 Kommentar 2.9.06 23:50, kommentieren

I'm singing in the rain...

Endlich regnet es. Das erste mal seit langem freue ich mich sogar darüber. Die Hitze der letzten Tagen war einfach zu viel. Ich mag es ja, wenn es warm ist, aber 30grad... durchgehend bis abends? nein, das ist entschieden zu viel! Wie soll man denn da braun werden, wenn man nach einer halben Stunde in der Sonne schwitzend und nach Luft ringend wieder reingehen muss? Sauerei...
Da wünscht man sich doch, in Portugal zu sein... Jaaa... portugal... die haben seit mai tolles Wetter. Ich bin so neidisch auf einen guten Freund, der nun gute 2 einhalb monate in Portugal, genauer Lissabon verbringt... Ob die Portugiesen sich da unten nach Regen sehnen? Abgesehen von den Waldbränden möchte ich das anzweifeln...
Fast schon ironisch, oder? naja... vielleicht doch eher traurig? 3 Wochen hatten wir hier schlechtes Wetter: Regen, Regen, Regen.. und wenn es dann mal sonnig war, gab es Wind... und zwar keine leichte Brise sondenr schon so, dass die haare wehten... Und dann, ganz plötzlich haben wir, wonach wir uns so lange sehnen und beschweren uns darüber. Kein Wunder, denn es macht keinen Spaß, zweimal täglich duschen zu müssen, den Eindruck zu haben man würde mit einer voll aufgedrehten Heizung kuscheln, wenn man rausgeht... Nein, das macht keinen Spaß, bestimmt auch den Männern nicht: Der Winter war so lang, dass Die Sehnsucht nach Miniröcken, vielversprechenden Einblicken und ein paar straffen Bäuchen richtig angestiegen ist... und die wird nun kaputt gemacht durch rote gesichter, die von Ermüdung durch die Hitze gezeichnet sind. Und außerdem haben sie ja nun keine Funktion mehr: Im Winter können sie uns ja wärmen, oder bei Regen vor Nässe schützen,... und jetzt? ...Arme Männer... Bleibt nur noch der Fußball..
Und die Hoffnung auf ein paar wochen angenehmes Wetter dieses Jahr...
Bis zur änchsten Hitzewelle wird man mich wahrscheinlich auf meinem Balkon finden,glücklich über den seltenen Sommerregen, der warm und doch kühlend ist, wie ich "I'm singing in the rain" singe...

14.6.06 21:34, kommentieren